Stahlross-Obernfeld
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Sportarten / Klootschießen

Klootschießen

Seit dem Gründungsjahr 1905 wird berichtet, dass die Stahlrösser im gediehenen Obernfelder Ortsbild immer wieder für manche Überraschung sorgten. Einer dieser Momente in der 100-jährigen Vereinsgeschichte war sicherlich auch die Gründung der Klootschießabteilung (Boßeln).

Obwohl bei der Generalversammlung 1996 keiner der Stimmberechtigten zu vorgerückter Stunde so ganz richtig wusste, auf was man sich da einließ, stimmte die Runde der Gründung einer Klootschießabteilung zu. Seither rundet der kuriose Ostfriesensport die Vereinsaktivitäten ab.Für das Straßenklootschießen wird eine relativ einfache Technik benötigt. Da die meisten Menschen kegeln können, ist es nahe liegend, dass viele auch klootschießen können. So rollt jede Mannschaft ihre Kugel auf der Straße so lange vor sich hin, bis das vorgegebene Ziel erreicht wird. Die Truppe, die das mit den wenigsten Würfen schafft, hat gewonnen.

Das Spektakel wird ein Mal im Jahr auf dem Rübenschnellweg zwischen Obernfeld und Esplingerode ausgetragen. Da der Wettkampf in der kalten Jahreszeit stattfindet, muss unterwegs zur körperlichen und moralischen Stärkung der Aktiven eine ordentliche Vesper gereicht werden. Einige "klare" Getränke garantieren dann die ruhige Wurfhand.

Am Ziel beim Lindenwirt werden die Sieger mit einem Pokal geehrt. Mit einem zünftigen Grünkohlessen im Obernfelder Museumskrug wird die sportlich-vergnügliche Veranstaltung abgeschlossen.

Erster Klootschießwart des Vereins war Alois Ehbrecht. Mit seiner Wahl zum Vereinsvorsitzenden im Jahr 1998 wurde Winfried Kopp zum Nachfolger bestimm, der das Amt bis heute ausübt.